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Heinrich war stolz auf sein Geschäft. Begonnen hatte er mit einem Würstelstand, später hatte er sich eine Imbissbude zugelegt und irgendwann hatte er die große Expansionsoffensive begonnen und sich gar einen zweiten Imbissstand gekauft. Sein Geschäft hatte immer floriert und mit der Zeit konnte er sogar ein erkleckliches Sümmchen beiseite legen. Eines Tages hatte er eine Zeitungsannonce gelesen, in der ein Frenchisenehmer für eine namhafte Fastfoodkette gesucht wurde. Er hatte sich beworben und hatte den Zuschlag bekommen.
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Herr A. leckte sich über die Lippen; ihm lief schon das Wasser im Mund zusammen, wenn er nur an das bevorstehende Festmahl dachte. Es war wohl schon ein bis zwei Stunden her, dass seine Frau in die Küche gegangen war, um das Fleisch vorzubereiten und zu braten.
Sie gab sich immer viel Mühe, und das Ergebnis ließ sich wirklich sehen. Eine bräunliche, wunderbar knusprige Kruste und erst das Fleisch... Herr A. geriet ins Schwelgen. Zart, würzig, einfach unbeschreiblich gut. Im Augenblick des ersten Bissens wusste er immer, dass dieses herrliche Fleisch den Aufwand wert war.
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Frederick dachte, der Iraner würde auf die Toilette gehen, doch da hatte er sich grundlegend geirrt. Im Gang zwischen den Sitzreihen schrie er irgendwas auf Arabisch, von dem er nichts außer "Allah!" verstand. Dann sprengte sich der freundliche Iraner, mit dem Frederick am Flughafen noch so nett geplaudert hatte, in die Luft.
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Ein leises Scharren ließ sie hochschrecken. Sie starrte in die Finsternis konnte aber nichts erkennen. Abermals vernahm sie das Geräusch. Noch ein wenig schlaftrunken, griff sie nach dem Messer auf dem Nachttisch. Zuerst bekam sie einen billigen Kugelschreiber zwischen die Finger, eine Packung Taschentücher, ein Buch, dann erst das Messer. Sie spürte den kühlen Griff des großen Küchenmessers, das einem Fleischer zu Ehre gereicht hätte und auch einen Massenmörder nicht hätte lächerlich aussehen lassen.
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Er war bester Laune. Es war ein ausgelassener Abend gewesen. Er hatte mindestens acht Bier und einige Schnäpse intus; ein gutes Gefühl. Er war herrlich benebelt und hatte die ewigen Streitereien mit seiner Frau bestens verdrängt.Zuerst zog er an der Türklinke, bis ihm einfiel, dass die Wohnungstür nach innen aufging. Er stolperte in das Vorzimmer und torkelte Richtung Wohnzimmer.
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Wow, was für ein toller Schlitten! "Styling Plop Agnes stand vor einer riesigen schwarzen Limousine und staunte. "Uh, wie die glänzt!" Plötzlich öffnete sich überraschend die Autotür und ein fies dreinblickender Typ kam zum Vorschein."Hallo, junge Dame. "krächzt Franz Fies, ein ganz übler Ganove. Inzwischen näherte sich Kuno Klau, ein Komplize von Franz Fies, von hinten und schwups stülpte er Styling Plop Agnes einen Sack über den Kopf und verfrachtete sie ins Auto.
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Harry schlug die Augen auf, konnte aber nicht erkennen, wo er sich befand. Seine optische Wahrnehmung schien gestört zu sein, und er kam sich blind und hilflos vor. Er war verwirrt, schwindlig und fühlte sich wie beim Erwachen aus der Narkose nach einer Operation. Harry war zwar erst einmal operiert worden und auch das nur mit Lokalanästhesie, aber so stellte er sich zumindest die körperliche Verfassung nach einer Narkose vor.
Er fühlte sich schlapp, müde und auf eine seltsame Art aufgedunsen und dick. Seine Arme und Beine schienen schwerer als sonst zu sein und waren angeschwollen, so nahm er zumindest an, weil sehen konnte er noch immer nicht.
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Er drehte die Patrone langsam. Vorsichtig, fast zärtlich berührte er die eingekerbte Spitze, strich sanft darüber. Er drückte die Patrone in die Trommel der alten Smith & Wesson 'Peacemaker'.Er holte tief Luft. "Wenn, Baby, töte mich, befördere mich bloß nicht in den Rollstuhl." Er schmunzelte: "Ohne Unterkiefer, zittrig. Nur mehr Suppe essen. Und Reisbrei...nicht mehr rechnen können, stammeln, in anderen Welten gefangen sein...
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Es war im Herbst, als ich mich endgültig entschloss, nun auch einen Computer besitzen zu müssen. Den ganzen Sommer war ich an diesem kleinen Computergeschäft vorbeigekommen. Jedes Mal war ich vor der Auslage stehengeblieben, aber ich hatte mich nie zum Kauf überwinden können. Eines Tages war dieses Schild in der Auslage: "Sonderangebot!" Und ich wußte: Ich will auch ins weltweite Netz, ich will auch meine Schreibmaschine entsorgen und ich will auch Spiele spielen.
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Er hätte auf sie aufpassen, sie pflegen und fürsorglich betreuen sollen, stattdessen tötete er sie. Er ermordete die hilflosen Geschöpfe, die zu klein und winzig waren, um seinen Mordgelüsten irgendeinen Widerstand entgegen zu bringen. Den Tag begann er, wenn er früh morgens zur Arbeit kam, mit der Exekution von einem seiner Schützlingen.
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Ein warmer, sonniger Tag. Wunderschön. Der Sommer begann langsam dem Herbst zu weichen, die Blätter wurden golden, hielten sich aber noch auf den Bäumen. Der Himmel strahlte ein sattes Blau auf die Kinder herab, die ausgelassen herumtollten. Sie wussten, dass der Tag zu Ende ging, und genossen noch einmal so richtig ihre verspielte Kindlichkeit. Die älteren Menschen auf den Bänken am Rande des Spielplatzes lächelten still vergnügt vor sich hin, sahen den Kindern beim Spielen zu, oder gaben sich lange vergangenen Erinnerungen ihrer eigenen Jugend hin.
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Er wischte über den Spiegel, verschmierte die Zahnpastatröpfchen allerdings mehr als dass er sie weggeputzt hätte. Er legte die Zahnbürste beiseite und verschloß umständlich die Zahnpastatube."Wann ist mir der Gedanke erstmals gekommen?" sinnierte er."Es muß schon einige Zeit zurückliegen, ein paar Monate, ein halbes Jahr vielleicht. Mehr nicht." Dieser Gedanke, dieser Anflug einer Idee, war Licht am Ende eines zwar nicht dunklen, aber doch recht grauen Tunnels.
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Es war einmal ein kleiner, hässlicher Junge. Nicht nur das er vom Wuchs zu klein geraten war, schien er gebückt und belastete, ja fast unterdrückt zu sein. Dünne braune Haare wuchsen auf seinem Kopf, und seine Mitschüler hänselten ihn wegen seinen blassen Augen. Sie waren bei genauerem Hinsehen blau, aber kein reines, klares blau, sondern ein farbloses, metallisches und vor allem ein langweiliges. Das hätte den Jungen aber alles nicht gestört, denn er war es gewohnt, belächelt zu werden.
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